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  • Von den weit über 2.000 bekannten Arten der Trauermücken kommen ca. 600 in Europa vor. Die Trauermücken sind grau bis schwarz, und können von 2 bis 6mm groß werden.

    Trauermücken vermehren sich geschlechtlich, die Tiere durchlaufen den vollen Zyklus vom Ei über Larve und Puppe zum Vollinsekt.

    Sie leben in feuchten Substraten und zersetzen das Substrat, auffällig werden sie meist beim Gießen, wenn sie in kleinen bis größeren Schwärmen hochfliegen. Erst wenn die Populationsdichte sehr hoch ist, werden Pflanzenwurzeln angegriffen. Insbesonders die Larven, kleine wurmartige, glasig-weiße, bis 7mm lange Tiere, fressen die Wurzeln an.

     

  • Durch das Anfressen der Wurzeln können parasitäre Schaderreger wie Pilze in die Pflanzen eindringen. Der eigentliche Schaden liegt aber in der schnellen Zersetzung des Subtrates, wodurch die Durchlüftung zerstört wird.

    Die Larven einiger Arten befallen gerne die dickeren Wurzeln, andere wiederum schädigen den Stamm.

    Trauermücken sind nicht gattungsspezifisch, wichtig ist für sie ein saures, schlecht durchlüftetes und feuchtes Substrat.

  • Beim Auftreten von Trauermücken reicht für Fensterbankorchideen Umtopfen völlig aus. Dabei sollten Wurzeln mit Schäden und Substratreste sauber entfernt werden. Kurzfristig hilft es schon die Pflanzen richtig durchtrocknen zu lassen, die Tiere und Larven sind empfindlich gegen Trockenheit. Lediglich die Larven, die bereits in den Wurzeln sitzen, werden so nicht erwischt.

    Das Aufstellen von Gelbtafeln zeigt ebenfalls Wirkung, bekämpft aber nicht die eigentliche Ursache, das dichte und feuchte Substrat.

    Die meisten Insektizide zeigen auf die Larven keinerlei Wirkung, lediglich die Gruppe der Dimethoate soll bei wiederholten Gießen auch die Larven in den Wurzeln abtöten.

    Sie finden es in unserem Shop hier.

     

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