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  • Spinnmilben oder "Rote Spinne" kommen an vielen verschiedenen, besonders an weichlaubigen Arten wie Cycnoches, Catasetum, Calanthe, aber auch an Masdevallia, Phalaenopsis und vielen anderen vor. 
    Die Tiere sind bis zu 0,5mm lang, gelb, rot oder grün gefärbt, und häufig lassen sich zwei dunkle Flecken auf dem Rücken finden. Der Name "Rote Spinne" ist auf die im Herbst ausgelöste Winterfärbung der Weibchen zurückzuführen.
    Die Tiere legen zahlreiche Eier, die Larven kommen sechsbeinig zur Welt. Die Entwicklungsdauer ist stark von der Temperatur und Luftfeuchte abhängig. Je wärmer und trockener die Luft (Zugluft), umso schneller verbreiten sich die Tiere. Steigt jedoch die Luftfeuchte, vermehren sie sich auch enorm schnell. Daher kommen sie häufig in den Sommermonaten vor, der Höhepunkt der Schädigungen findet sich dann meist im Frühherbst.
    Die Tiere leben ca. 4-5 Wochen, in denen sie zahlreiche Eier auf den Unterseiten der Blätter ablegen. Nach 10-20 Tagen bei optimalen Bedingungen ist die nächste Generation herangewachsen.
    Die Tiere saugen die Zellen aus, es dringt Luft in die Zellen hinein, und die Blätter bekommen ein silbriges Aussehen. Bei sehr starkem Befall sind später auch fädige Gespinste zu sehen.
    Auch Knospen und Blüten werden gerne von Spinnmilben befallen.
  • Die Spinnmilben saugen einzelne Zellen auf der Blattunterseite leer, daraufhin kann Luft eindringen. Zunächst sind die Blätter silbrig, da die luftgefüllten Zellen weiß erscheinen. Bei fortgeschrittenem Befall verbinden sich die Flecken zu einer silbrig-grauen Oberfläche. Die Blätter werden fahlgelb und vertrocknen. Erst in späterem Stadium lassen sich manchmal Gespinste erkennen. Mit einer Lupe kann man dann auch Eier und Häutungsreste sehen.
  • Bei Spinnmilben handelt es sich um Spinnentiere, nicht um Insekten! Es müssen zur Verwendung Akarizide (Mittel gegen Spinnentiere) zum Einsatz kommen.
    Da die "Rote Spinne" schnell Resistenzen ausbildet, sollten immer 2 Spritzmittel mit verschiedenen Wirkstoffen nacheinander gespritzt werden. Die Wirkung der Spritzmittel ist häufig erst nach längerer Zeit zu erkennen.
     
    Biologisch sind Spinnmilben durch Raubmilben zu bekämpfen. Allerdings sollte dann die Temperatur konstant zwischen 20-25°C liegen, und die Luftfeuchtigkeit über 60% (besser 70%). Auf der Fensterbank ist dies meist nicht zu machen, aber im Wintergarten oder Terrarium kann es einen Versuch wert sein.
    Sollten chemische Spritzmittel zum Einsatz kommen, dann beträgt die Wartezeit bis zum Einsatz von Raubmilben mindestens 2 Wochen.

Zur Zeit (Stand Dezember 2015) haben wir folgende Mittel zum Bekämpfen von Spinnmilben ("Roter Spinne") im Angebot:
und
(Links öffnen sich im Neuen Fenster)