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  • Schnecken oder Moolusken gehören zu den Weichtieren. Es gibt Gehäuse und Nacktschnecken, ihre Größe schwankt von wenigen Millimetern bis zu 10cm. Sie sind meist zwittrig, und können sich sehr schnell vermehren. Bei einem guten Klima und genügend Feuchtigkeit können jeden 2. - 3. Tag einige hundert Eier abgelegt werden.
    Sie besitzen eine chitinartige Reibeplatte, die mit vielen Zähnchen besetzt sind. Damit fräsen sie Ihre Nahrung von der Oberfläche her ab.
    Die meisten Schnecken sind dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Sie verbringen den Tag an geschützten, leicht feuchten Stellen im Substrat oder in den Furchen von Rindenstücken. Sobald die Sonne verschwindet, kommen sie hervor und hinterlassen eine mehr oder weniger deutlich sichtbare Schleimspur.
    Die meisten Schneckenarten bevorzugen junges, weiches Pflanzengewebe, was sie an den frischen, oberirdischen Pflanzenteilen und Blüten finden. Daher sind die Fraßspuren meist zuerst an den neuen Blättern zu finden.
    Kleine Gehäuseschnecken bevorzugen die Wurzeln oder den Wurzelhals. Sie verursachen dort nur einen geringen Schaden, aber durch die abgeraspelte Schutzhülle der Pflanzen können leicht Schadpilze eindringen. Besonders häufig werden sie in Substraten mit Kokosfasern mit eingeschleppt.
    Insbesonders bei Importen empfiehlt sich eine größere Vorsicht, da sich an den Wurzeln häufig Eier befinden, die man bei oberflächlicher Betrachtung nicht sofort entdeckt.
     
  • Meist deutlich zu erkennen sind die Schäden an Bulben, Pseudobulben, Blättern und Blüten bzw. Knospen. Zuerst wird durch den Schabefraß die Oberfläche der Pflanze zerstört, erst bei längerer, ungestörter Nahrungsaufnahme entstehen Löcher. An alten, dickeren Blättern wird meist nur die Unterseite angeraspelt. Die Stellen vernarben im Laufe der Zeit und es bildet sich eine korkige Schutzschicht.
    An den Wurzeln findet man die Fraßspuren meist in der Nähe der Wurzelspitzen, hier sind deutliche Aushöhlungen zu erkennen. Diese "Ausgrabungen" sind Eintrittsöffnungen für Sekundärbefall durch Schwächeparasiten.
    Neben den Fraßspuren läßt sich Schneckenfraß an den Schleimspuren bei größeren Schnecken an den Kotspuren rund um die Fraßstellen identifizieren.
  • Neben altbewährten Hausmitteln wie Kartoffelschalen, Bierfallen, Apfelhälften etc. hat sich der Einsatz von Schneckenkorn bewährt. Die neueren Mittel bleiben auch nach dem Gießen wirksam, und sorgen schnell für eine Reduzierung der Schnecken.
    Die Bekämpfung von im Boden lebenden Gehäuseschnecken ist mit feinem Schneckenkorn ebenso möglich, aber es muß regelmäßig nachgestreut werden, da die kleinen Gehäuseschnecken nicht so schnell wie ihre überirdisch lebenden Verwandten erwischt werden.


  • In der Vergangenheit stellte die Bekämpfung von Schnecken kein größeres Problem dar. So wurde im 19. Jahrhundert HAMMONDS SLUG SHOT zwar gegen Käfer und Kellerasseln angeboten, aber die Schnecken blieben ebenfalls auf der Strecke. Ironie des Zufalls: Die Fa. HAMMOND war in "Fishkill-On-Hudson" zu finden, zu der Zeit machte sich niemand Gedanken über die Umweltverträglichkeit der Mittel.
    Die meisten Mittel waren in Pulverform, und meist sehr gifitig. Schutzanzüge oder andere Utensilien waren Fremdwörter, das gab es überhaupt nicht. Gegen alle Arten von pilzlichen Krankheiten (hier im Beispiel: "Mehltau") wurde Schwefel ausgebracht, und siehe da, auch Schnecken gehörten zu den Verlierern.

Zur Zeit (Stand Dezember 2015) haben wir folgende Mittel zum Bekämpfen von Spinnmilben ("Roter Spinne") im Angebot:
(Links öffnen sich im Neuen Fenster)