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  • Die Raupe ist das eigentliche Fressstadium des Schmetterlings. Hierzu gehören auch die Kleinschmetterlinge wie Eulen, Spanner und Motten. Sie sind meist nur 2-6cm groß, einige europäische Schwärmer Arten werden erreichen eine Länge von bis zu 15cm. Bei manchen Arten ist die Raupe sogar der einzige Zustand, in dem überhaupt Nahrung aufgenommen wird. Die Raupen führen meist ein verstecktes Leben und sind auch gut an ihre Umgebung angepasst. Sie haben meist eine grüne oder braune Färbung. Raupen, die auf Nadelbäumen leben, haben meist eine Längszeichnung, die sie zwischen den Nadeln scheinbar verschwinden lässt. Tiere, die giftig sind, wie z. B. viele Arten der Bärenspinner, warnen Fressfeinde durch auffällige Färbung. Diese Raupen verstecken sich nicht und zeigen sich ungestört auf ihren Fraßpflanzen.
     
    Da sich das Körpervolumen der Raupen stark vergrößert, müssen sie sich mehrmals häuten, bis sie ihre endgültige Größe erreicht haben. In der Regel häuten sie sich vier bis fünf Mal, wobei sich ihr Volumen jeweils etwa verdoppelt. Zur hormonell gesteuerten Häutung schwillt die Raupe an, bis die alte Haut platzt und durch Muskelbewegungen nach hinten weg geschoben werden kann.
    Die Raupen, welche völlig anders gestaltet sind als die Falter, ernähren sich auch ganz anders. Meist wird nach dem Schlupf zuerst die Eischale gefressen. Danach fressen die Raupen der meisten Schmetterlingsarten Blätter, Nadeln, Blüten, Samen oder Früchte verschiedener Pflanzen, wobei viele Arten auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und angewiesen sind. Speziell unter diesen gibt es auch Minierer wie etwa die Miniermotten. Diese fressen Blätter oder auch Nadeln zwischen ihren Ober- und Unterhäuten (Cuticula) auf. Dabei entstehen typisch geformte Fraßgänge (Minen). Andere Schmetterlingsraupen ernähren sich von organischen Abfällen, Algen, Flechten oder auch räuberisch.
    Bei Orchideen kommen Raupen nur selten vor. Allerdings sind sie immer hungrig, und manchen Jahren kann es insbesonders mangel natürlicher Feinde zu regelrechten Plagen kommen.
  • Großflächige, abgeschabte Blüten- oder Pflanzenteile, aber auch komplett eingefressene Blätter. Gerade weichlaubige Pflanzen oder frische, junge Blätter sind besonders gefährdet.
    Die Fraßspuren an den Blättern sind meist an den äußeren Kanten zu finden und dann kreisförmig regel- oder unregelmäßig ausgebuchtet. Es können pro Raupe mehrere Quadratzentimeter Blatt in einer Nacht oder einem Tag verschwinden.
  • Da Raupen nur selten bei Orchideen vorkommen, reicht ein Absammeln meist völlig aus.
    Bei starkem Befall helfen die meisten Insektizide, biologisch können Bacillus thuringiensis Präparate ausgebracht werden. Da Raupen meistens nur in größerer Anzahl auf Gemüsepflanzen und Bäumen vorkommen, werden hierfür zahlreiche Mittel angeboten. Allerdings gibt es keine Erfahrungen, ob diese Mittel von Orchideen vertragen werden.
    Auch das Ausbringen von Tabakasche über die Pflanzen gilt als gut wirksames Hausmittel ohne Pflanzenschäden.
    Eine abschreckende Wirkung zeigt auch das regelmäßige Besprühen der Pflanzen mit Biplantol XL.
  • Bild 1: Eulenraupe


    Bild 2: Raupenfraß an Masdevalliablüte

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