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  • Hornmilben, meist auch Moosmilben genannt, gehören zu den Spinnentieren. In Europa gibt es ca. 400 Arten, weltweit ca. 10.000. Sie sind 0,1-0,5mm groß. Ihre Form ist kugelig, die Haut ist stark chitiniert oder lederartig. Die Tiere leben im Boden und ernähren sich in erster Linie von lebenden oder abestorbenen Pflanzen. Bei der Verwendung von nicht erhitzter, natürlich und feucht gelagerter Rinde treten sie häufig in Rindensubstraten auf, da sie Feuchte und einen sauren pH Wert mögen. Sie gelten normalerweise nicht als Schädling. Wenn die Populationsdichte eine gewisse Menge überschritten hat, greifen sie auch die Kulturpflanzen an. 
  • Moosmilben verursachen Deformationen an jüngeren Blättern oder Blattrandnekrosen (Absterbeerscheinungen). Bei ganz starkem Befall tauchen an den frischen Blättern deutliche Einbuchtungen auf.
    Nur selten treten sie an Blüten oder Knospen auf, der Befall äußert sich in kleinen punktförmigen Nekrosen oder Deformationen.

     

     

  • Trockenheit und Aufkalken des Bodens sowie Umpflanzen sind einfache, grundlegende Maßnahmen, die man auf jeden Fall ergreifen kann, um den Befall massiv zu reduzieren.
    Eine chemische Bekämpfung mit einfachen Akariziden ist problemlos möglich, aber Wirkstoffgruppe wechseln. Bei einem größeren Pflanzenbestand kann auch die Raubmilben (Hypoaspis miles & Hypoasis aculeifer) zum Einsatz kommen.
  • Bild 1: Moosmilbenschaden an Phalaenopsis

    Bild 2: Moosmilbenschaden an Phalaenopsis

    Bild 3: Hornmilbe aus der Familie Phthiracaridae
    Quelle: „Phthiracarid“ von S.E. Thorpe - Eigenes Werk (photo taken by him). Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons

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