0 Produkte - EUR 0,00
Zum Warenkorb

Cookie Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien zur Analyse des Nutzerverhaltens. Wenn Sie auf "Ja, ich akzeptiere" klicken, stimmen Sie dieser Tatsache zu. Sie können Ihre individuellen Einstellungen vornehmen, indem Sie auf "Erweiterte Einstellungen" klicken. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Lesen Sie mehr darüber, indem Sie auf den entsprechenden Link klicken.

Bitte wählen Sie Ihre gewünschte Option

  • Schwächeparasit, befällt die Blätter
    Besonders gefährdet: alle Gattungen
     
    Die Krankheit, die Colletotrichum gloeosporioides (= Glomerella cingulata) auslöst, heißt Anthraknose. Sie tritt häufig nach feucht warmen Sommern bei stehender Luft auf. Auch dieser Pilz ist ein Schwächeparasit, der Befall wird gefördert durch Nährstoffmangel, Hitze und Kälte (rasche, starke Temperaturwechsel) oder konstante Nässe bzw andauernde Trockenheit.
    Die Infektion erfolgt über das Blatt, wenn Wassertropfen lange liegenbleiben. Eine Infektion über die Wurzel ist ausgeschlossen. Die Sporenlager bilden sich zunächst auf der Blattoberfläche aus, von denen eine weitere Verbreitung ausgeht.
  • Häufig befallene Gattungen sind Paphiopedilum, Phalaenopsis, Zygopetalum und Masdevallia. Es entsehen auf der Blattoberseite kleine, runde braune Flecken, die zunächst klar vom gesunden Gewebe abgegrenzt sind. Bei älterem Befall können die Flecken zusammenfließen. Im Spätstadium können aus den befallenen Kreisen schleimige, gelb bis rosafarbene Sporenmassen austreten.

    Wenn die Verbreitung nicht gestoppt wird, kann sie auf den Stamm oder die Pseudobulben übergehen und dort zum Absterben der Pflanze führen.

  • Es gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen.
    Im Wohnraum tritt Colletotrichum nur sehr selten auf, in Vitrinen, Wintergärten und Gewächshäusern schon häufiger.
    Die Temperatur sollte gerade im Sommer gleichmäßig gehalten werden, Temperaturschwankungen von nachts 10°C und tagsüber 40°C sind unbedingt zu vermeiden. Tropfenfall auf Pflanzen sollte vermieden werden. Es hat sich gezeigt, das reine Stickstoffdüngung gerade im Sommer den Befall fördert, auch Phosphor und Kalium und Spurenelemente muß gegeben werden. Es scheint auch einen Zusammenhang zwischen verdichteten Substraten und Colletotrichumbefall zu geben, dabei scheint die mangelnde Durchlüftung mit einhergehenden Wurzelschäden eine entscheidende Rolle zu spielen.
    Bei leichtem Befall kann es Helfen, wenn die infizierten Blätter entfernt werden. Auch Kontakt zwischen den Blättern sollte unbedingt vermieden werden. Stärker befallene Pflanzen sind zu vernichten.

    Vorbeugendes Spritzen mit geeigneten Fungiziden ist möglich.
  • Bild 1: Colletotrichum gloeosporioides auf Masdevallia

    Bild 2: Colletotrichum gloeosporioides auf Paphiopedilum

    Bild 3: Colletotrichum gloeosporioides auf Zygopetalum

    Bild 4: Colletotrichum gloeosporioides auf Cymbidium

    Bild 5: Colletotrichum gloeosporioides auf Phalaenopsis

    Bild 6: Colletotrichum gloeosporioides auf Phalaenopsis