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  • Schwächeparasit, befällt meist die Blätter.
    Besonders gefährdet: Cattleya
     
    Die Cercospora Blattfleckenkrankheit ist ein Schwächeparasit, der besonders bei hohen Temperaturen und Luftfeuchte und Frischluftmangel oder stehender Luft auftritt. Tropfnasse Blätter, Etagenkultur mit starkem Tropfenfall. Überträger von Cercospora sind Insekten, Wind und Wassertropfen.
    Bei Fensterbankkultur tritt der Pilz nur selten auf, nach heißen und regenreichen Sommern fühlt er sich in Wintergärten und Gewächhäusern recht wohl. Auch in zahlreichen tropischen Ländern ist er häufig auf Orchideen anzutreffen.
    Der Pilz dringt in die Zelle ein und beginnt zu wachsen. Dabei scheidet er Giftstoffe (Toxine) aus, die die Zellen um ihn herum absterben lassen.
  • Es bilden sich zahlreiche, kleine, runde, hellgraue Flecken mit einem rotbraunen Rand. Diese stehen im Anfangstadium einzeln nebeneinander, bei fortschreitendem Befall können sie später ineinander fliessen. Die Blätter verfärben sich gelblich und sterben schließlich ab.
  • Wirksame Spritzmittel für den Hausgebrauch gegen Cercospora sind nicht auf dem Markt. Es gilt, der Infektion vorzubeugen. Dazu gehört optimale Kultur, vermeiden von Luftfeuchte bei höheren Temperaturen und Tropfenfall. Da Cercospora meist nur an Orchideen mit Pseudobulben auftritt, kann bei frischem Befall das Abtrennen befallener Pflanzenteile eine Ausbreitung des Befalls zum Stillstand bringen.
    Der Abstand zwischen den Pflanzen ist auf jeden Fall so zu erhöhen, dass die Pflanzen sich nicht mehr berühren.
  • Bild 1: Cercospora an Cattleya

    Bild 2: Cercospora an Dendrobium