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  • Schwächeparasit, befällt meist die Blüten.
    Besonders gefährdet: Phalaenopsis und Cattleya Blüten.

    Die Grauschimmelfäule Botrytis cinerea ist ein weit verbreiteter Erreger von Blütenfäule an Phalaenopsis und Cattleya. Aber auch andere Gattungen, und auch Blätter und Stängel können angegriffen werden. Der Pilz lebt auf der Pflanze, dringt in sie ein, und zerstört die Zellen, Fäulnis ist die Folge. Bei hoher Luftfeuchte, wenig Frischluft und Lichtmangel bilden sich auf Blüten deutliche, gräulich braune bis schwarz-violette Flecken, an den Pflanzenteilen ist ein mausgrauer Belag (Sporenrasen), daher auch der Name Grauschimmel.

     

  • Im Anfangsstadium kann man auf der Blüte kleine, wässrige Flecken finden, die sich später braun färben. Anhaltend hohe Luftfeuchte und Frischluftmangel sowie eine Unterschreitung des Taupunktes fördern den Befall. Wird bei Befall keine Abhilfe geschaffen, werden aus den kleinen braunen Punkten später große, schmutzig mausgraue Flecken, die Sporenstaub absondern können.
    • Wie die meisten Mykosen ist Botrytis ein Schwächeparasit, gesunde und gut kultivierte Pflanzen werden nicht befallen.
    • Botrytis tritt auf bei Lichtmangel, bei einseitig hoher Stickstoffdüngung oder zu hohem Salzgehalt im Substrat.
    • Den Befall durch Botrytis tritt besonders bei hoher Luftfeuchte auf. In der Wohnung ist es nur selten ein Problem, im Wintergarten und Gewächshaus sollte die Luftfeuchte niedrig sein, der Taupunkt darf nicht unterschritten werden. Ansonsten setzt sich der daraus resultierende Niederschlag auf den Blüten ab, und fördert die Botrytis Bildung. Die Frischluftzufuhr sollte erhöhte werden, der Einsatz von Ventilatoren ist im Kleingewächshaus oder Wintergarten nicht immer eine Hilfe.
    • Mittel mit einer Wirkung gegen Botrytis sind nicht im Handel und überflüssig, eine Verbesserung der Kultur ist die Lösung