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  • Schwächeparasit, befällt meist die Blätter
    Besonders gefährdet: Paphiopedilum
     
    Penicillium gehören zu den Schlauchpilzen. Eine Reihe von Pinselschimmeln spielen eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Käse und Fleischprodukten. Penicillium camemberti und Penicillium roqueforti sind als Edelschimmel bei der Herstellung von Camembert,
    Brie, Roquefort und vielen anderen Käsesorten von Bedeutung. Bei der Rohwurst- und schinkenherstellung kommen Pilze
    wie Penicillium nalgiovense zum Einsatz, die zum einen den Geschmack verbessern und zum anderen die Haltbarkeit erhöhen,
    indem sie die Besiedelung mit anderen Pilzarten verhindern.
    Penicillium thomii ist eine der am längsten bekannten Pilzerkrankungen, und ist in erster Linie bei der Gattung Paphiopedilum zu finden.
  • Der Pilz zerstört das Blattgewebe von innen. Die befallenen Blätter weisen mehr oder weniger große, vertrocknete Flächen, scharf abgegrenzt zum gesunden Gewebe, auf. Ältere befallene Stellen werden leicht brüchig.
    Penicillium thomii ist fast nur bei Paphiopedilum zu finden. Als Schwächeparasit ist er auf lange auf den Blättern liegende Feuchtigkeit, besonders bei zu kalten Temperaturen, angewiesen. Meistens stehen die Pflanzen in den befallenen Beständen auch zu dicht.
  • Gesunde Pflanzen werden genauso befallen wie kränkelnde Exemplare. Chemische Behandlung ist nicht möglich. Das Gießverhalten sollte den Umweltbedingungen angepasst werden, die Pflanzen müssen bei ausreichender Luftbewegung in angemessener Zeit abtrocknen können, die Pflanzen sollten bei einer für sie ausreichenden Temperatur stehen.
    Penicillium thomii ist bei einfachem Befall unschön, aber nicht weiter für die Pflanze schädlich. Wenn er eingetrocknet ist, wächst er meist nicht weiter, vorausgesetzt die Kulturbedingungen werden verbessert.
  • Bild 1: Penicillium thomii an Paphiopedilum